Ein Beitrag über Vito von Eichborn bei www.literaturcafe.de hat meine volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Der Gründer des Eichborn Verlages ist sich nicht sicher, was mit unserer Literatur langfristig geschehen wird. Problematisch sieht er die Entwicklung, dass Verlage viel mehr Wert auf das Interesse des Handels legen, als auf das der Leser, die letztlich wirklich bestimmen, welches Buch gut ist und welches schlecht.
Er plädiert dafür, dass unabhängige Buchhandlungen, die wirklich in der Lage sind, erstklassige Bücher aus der großen Masse herausdeuten zu können, weiterhin Bestand haben müssen, da die großen Ketten unsere Literatur zu einem einzigen Brei machen, der uns nicht weiterbringt.
Der Satz: „In eine Suchmaschine „gutes Buch“ einzugeben ist witzlos“, sagt er und hat natürlich Recht. Es gibt viel zu viele „gute Bücher, weil jeder darauf bedacht ist, sie loszuwerden, egal, welchen Wert sie nun haben oder nicht.
